Kursübersicht Schulsozialarbeit

Jahrestagung Schulsozialarbeit 2018

Nicht Kompatibel mit Schule? Grenzen überschreitende Kinder und Jugendliche im Alltag der Schulsozialarbeit

 

2008 fand die erste landesweite Fachtagung Schulsozialarbeit statt. Fachleute aus verschiedensten Institutionen fanden sich zusammen, um die Schulsozialarbeit im Lande weiter zu entwickeln und ihr Öffentlichkeit zu verschaffen.
Wir haben gemeinsam „Laufen gelernt“, uns mit den Rahmenbedingungen gelingender Schulsozialarbeit, der Wirkung der Schulsozialarbeit und vielem mehr auseinander gesetzt. Immer lag und liegt der Focus auf der Kompetenzerweiterung der in der Schulsozialarbeit Tätigen.

2018 veranstalten wir nun die 11. Jahrestagung Schulsozialarbeit Schleswig-Holstein. 

Die Jahrestagung Schulsozialarbeit will sich im Schwerpunkt mit extremen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen befassen, die im Schulalltag als „Grenzgänger“ bezeichnet werden. Die Bandbreite des Verhaltens reicht von extremer Zurückgezogenheit und Ängstlichkeit, Renitenz und Boykott, bis zu Selbst- und Fremdgefährdung.

Systemsprenger? 

  • Wie begegnet man herausforderndem Verhalten von Kindern und Jugendlichen, die immer wieder aus dem „systematischen“ Schulalltag auffallend ausbrechen?
  • Was sind mögliche Gründe für das Verhalten?
  • Wie kann der lähmenden Hilflosigkeit im System Schule begegnet werden?
  • Welches pädagogische Handlungsrepertoire ist nötig?
  • Wie können stockende Hilfeprozesse vermieden werden?

 

Schulsozialarbeiter*innen erweitern das Blickfeld ganzheitlich und systemübergreifend in Hilfeprozessen.

 

Die Jahrestagung Schulsozialarbeit möchte Anregungen geben und vertiefendes Wissen vermitteln für komplexe Hilfs- und Fallarbeit.  Die Erweiterung der Kenntnisse in den Bereichen Verhaltensentschlüsselung, Störungen erkennen und  Interventionen einleiten ist Grundlage der unterschiedlichen Veranstaltungen.

Auch ein kritischer Blick auf das System Schule soll einen Beitrag leisten bei der professionellen Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit.

 

Hierzu bietet die Jahrestagung Schulsozialarbeit in verschiedenen Fachforen und Fortbildungen ein differenziertes Qualifizierungsangebot an, sowie vielfältige Möglichkeiten des Austausches mit landesweiten Akteuren und den Kollegen*innen, die im Kontext der Schule und der Jugendhilfe tätig sind.

 

Im Organisationsteam der Jahrestagung kooperieren Mitarbeiter*innen der verschiedensten Institutionen miteinander: Sozialministerium, JugendAkademie Segeberg, Landesarbeitskreis Schulsozialarbeit, Aktion Kinder- und Jugendschutz, Institut für Qualitätssicherung an Schulen, Arbeitskreis Berufsschulsozialarbeit und eine Vertreterin der kreisfreien Städte.

Diese langjährige erfolgreiche Kooperation ist etwas ganz Besonderes und allen Beteiligten gebührt dafür ein großes Dankeschön!

Das Organisationsteam freut sich auf eine spannende Tagung und rege Teilnahme!

 

Tagungsprogramm 23. Mai 2018

09:00 UhrAnmeldung Empfangskaffee
09:45 UhrBegrüßung, Infos und Orga
10:00 UhrGrußwort Bildungsministerin Karin Prien
10:15 Uhr Fachvortrag - Systemsprenger: Ratlos- Und dann? Prof. Dr. phil. habil. Menno Baumann
11:15 Uhr Teilnahme an den Angeboten der interaktiven Konzepte- und Methodenmesse
12:00 Uhr - 13:30 UhrMittagspause
14 Uhr 

Fachforen

  • Präventions- und Schutzkonzepte in der Schule
  • Systemsprenger in Schule und Jugendhilfe
  • Gewalt erkennen im Kontext von Kindeswohlgefährdung
  • Psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter 
16:30 UhrPodium bzw. Präsentation / Ausstellung der Ergebnisse
18:00 Uhr Abendessen für Übernachtungsgäste
19:00 UhrTheaterstück

Tagungsprogramm 24. Mai 2018

ab 08:00 UhrFrühstück für Übernachtungsgäste und Anmeldung für Tagesgäste
09:00 UhrBegrüßung sowie Rückblick auf Ausblick
09:15 Uhr - 12:15 UhrFortbildunsangebote Teil I
12:15 Uhr - 13:30 UhrMittagspause
13:30 Uhr - 16:30 UhrFortbildungsangebote Teil II
16:30 Uhr Ausklang mit Kaffee und Kuchen

An beiden Tagen stehen sowohl vormittags als auch nachmittags Getränke, Kekse und Kuchen für individuelle Pausen bereit.

 

Fachvortrag „`Systemsprenger´: Ratlos - Und dann?“

Lehrer_innen und Schulleiter_innen empfinden sich bisweilen in der Rolle des hilflosen und ohnmächtigen Zuschauers, wenn sich ein junger Mensch dem schulischen Bildungsangebot durch teilweise massiv grenzverletzende Handlungen entzieht.
In seinem Fachvortrag führt Prof. Dr. phil. habil. Menno Baumann grundlegend in den Phänomenbereich scheiternder Erziehungs(hilfe)prozesse in den pädagogischen Handlungsfeldern Schule und Jugendhilfe ein, die sich aufgrund schwerster Verhaltensstörungen der Kinder und Jugendlichen ergeben können. Er weist grundlegende strategische Überlegungen zum Umgang mit diesen jungen Menschen auf.

 

Angebote der Konzepte- und Methodenmesse 23. Mai 2018

INTERAKTION – die Konzepte- und Methodenmesse, bei der wir miteinander und voneinander lernen, uns austauschen, profitieren, teilen und ins Gespräch kommen.

KollegInnen aus der Schulsozialarbeit stellen ihre „Best Practice“ Modelle vor, KooperationspartnerInnen der Schulsozialarbeit bieten Informationen und Material an.

Zu den Zeiten 11:15 h, 12 h und 13 h starten parallel jeweils die Kurzvorstellungen,  Übungen, Gesprächsrunden, so dass im Anschluss jeweils ein Wechsel möglich ist.

 

"Ganztag an Schule in Kooperation mit Jugendhilfe"

Visionen und Herausforderungen - Theorie und Praxis

Welche Chancen für die Kinder und Jugendlichen bietet eine strukturierte Zusammenarbeit von Schule, Ganztag und Jugendhilfe. 

Referenten: Sandra Waschk, Jugendamt Kiel
Jan Winter, Schulsozialarbeit GS Heidenberger Teich, Mettenhof
Jens Krystek, Serviceagentur Ganztägig lernen

 

Medienscouts an der Schule - Ein Peer-Projekt

Kompetent und sicher durch die digitale Welt.
Digitale Medien sind kaum noch wegzudenken. Überall sehen wir Handys, Smartphones und Tablets. Die sogenannten „neuen” Medien bieten viele Chancen, aber auch Risiken im Gebrauch.
Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sind gefragt, Medienkompetenz im Unterricht und Alltag zu fördern. Unter Berücksichtigung der vorhanden Ressourcen können Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und in den Unterstufen Workshops anbieten. Unterschiedliche Methoden und Formaten haben sich bereits in der Ausbildung der Medienlotsen oder Medienscouts etabliert. Dieser Workshop möchte einen Überblick zu den Strukturen des Peer-to-Peer Ansatzes bieten und zeitgleich lebendige Methoden zur Ausbildung vermitteln. Das Smartphone, Tablet etc. darf gern mitgebracht werden.

Referent: Ali Evdedurmaz, Jugendakademie Segeberg, VJKA

 

Methoden-Workshop "Kooperation, Methoden der Erlebnispädagogik

Wie können mit erlebnispädagogischen Methoden Grenzen sichtbar und erlebbar gemacht werden? Wie kann grenzüberschreitendes Verhalten in der Klasse thematisiert werden und welche Ideen zur gemeinsamen Bearbeitung gibt es? Dies sind einige Fragen, denen wir uns in dieser Praxiseinheit ganz praktisch nähern wollen.  

Referentin: Bente Wohler, JugendZeltplatz Wittenborn , VJKA

 

MindMatters – mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln

MindMatters ist ein bundesweites, wissenschaftlich begleitetes und in der Praxis erprobtes Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Schule.

Mit seinen Unterrichts- und Schulentwicklungsmodulen kann die psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften gefördert und somit ein Beitrag zur Verbesserung der Schulqualität und der Lehr- und Lernergebnisse geleistet werden.

Vorgestellt werden das Programm und die dazugehörigen Materialien sowie die Möglichkeiten der Nutzung für Schulen in Schleswig-Holstein.

Referentin: Heike Kühl-Frese, IQSH – Zentrum für Prävention, Mediatorin und Supervisorin

 

Motiviert, gehirngerecht und entspannt Ziele erreichen!

Im Lerncoaching geht es darum, Schülerinnen und Schülern Freude am Lernen zu vermitteln. Wie können sie ideenreicher denken, leichter lernen und motivierter durchs Schulleben gehen? Die Schulsozialpädagoginnen der Beruflichen Schule Ahrensburg zeigen mit einfachen Übungen, wie es möglich ist, das Gehirn zu trainieren, sich Dinge zuverlässig zu merken und das Denkvermögen auszubauen.

Referenten: Iwona Dabrowski und Stefanie Rininsland 

 

Stop & Go Jugendschutzparcours

Was wissen Jugendliche über das Jugendschutzgesetz? Oder eher: Was sollten sie wissen, um sich gut orientieren zu können? Der Jugendschutzparcours „stop & go“ wird in Schleswig-Holstein angeboten und bietet Jugendlichen eine Möglichkeit, sich niedrigschwellig mit gesetzlichen Schutzräumen, aber auch Freiräumen im Alltag auseinanderzusetzen.

 

no blame approach

Der No Blame Approach (wörtlich „Ohne-Schuld-Ansatz“) ist ein praktischer Interventionsansatz für die Schule, um Mobbing unter Schüler*innen innerhalb kurzer Zeit zu beenden. Die Wirksamkeit des Ansatzes liegt darin begründet, dass die am Mobbing beteiligten Schüler*innen in einen Gruppenprozess einbezogen werden, der darauf zielt, die Mobbinghandlungen zu stoppen. Auf Schuldzuweisung und Bestrafung gegnüber den Akteur*innen wird verzichtet. Vielmehr werden sie als „Helferexpert*innen“ angesprochen und so aktiv in den Lösungsprozess eingebunden.

Referentin: Wini-Britt-Fuhrmann

 

Übergang Klasse und Schule 

Referentin: Regina Strecke

Messestände:

  • AKJS Schleswig Holstein 
  • Landesarbeitskreis Schulsozialarbeit S-H
  • Petze
  • Na sowas
  • DKJS
  • Büchertisch- Druckwerk 
  • GEW
  • IQSH
  • Projekt ELA - Birte Stoll 

 

Fachforen am 23. Mai 2018

Forum 1: „`Systemsprenger` in Schule und Jugendhilfe“

Referent: Prof. Dr. phil. habil. Menno Baumann

Im anschließendem Fachforum können im Bezug zum Vortrag am Vormittag Themen wie Beziehungs- und Teamdynamiken, Beziehungsdynamiken in pädagogischen Grenzsituationen und institutionelle Eskalationsprozesse, das Motiv der Kontrolle sowie Impulse für die Arbeit mit den sogenannten „Systemsprengern“ vertiefend diskutiert und erarbeitet werden.

 

Forum 2: Präventions- und Schutzkonzepte in der Schule

Referentinnen: Inga Hansen (Präventionsbüro PETZE)/ Medi Kuhlemann (AKJS Schleswig-Holstein)

Schule ist ein Raum, in dem sich Kinder und Jugendliche entwickeln und entfalten können. Schule ist gleichzeitig ein Tatort von körperlicher und rassistischer Gewalt und sexuellen Übergriffen. Wie können wir als System Schule Kinder und Jugendliche schützen und stärken und dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler hier keine Gewalterfahrung machen müssen? Und wie stellen wir sicher, dass von Gewalt betroffene Kinder-und Jugendliche in der Schule kompetente Ansprechpartner_innen finden?

 

Forum 3: Gewalt erkennen im Kontext von Kindeswohlgefährdungen

Referentin: Maren Sagebiel

„Gewalt erkennen im Kontext von Kindeswohlgefährdungen“: Sogenannte „Systemsprenger“ in der Schule – wenn Kindeswohlgefährdung zu aggressivem und unkontrolliertem Verhalten führt. Welche Hintergründe gibt es, woran kann es möglicherweise erkannt werden und welche Handlungsmöglichkeiten bleiben?

 

Forum 4: Psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter 

Psychische Erkrankungen treten bei 16-18 % aller Vorschulkinder auf.
Kinder und Jugendliche zeigen zum Teil große Belastungen und Beeinträchtigungen, die sich auf ihre Familien, ihr soziales Umfeld und auf die schulischen Leistungen deutlich auswirken und die zukünftige Entwicklung gefährden können.
Das Ziel ist es, einen Überblick über die häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter zu geben, und die Krankheitsbilder der Depression und der Angsterkrankungen näher vorzustellen, sowie diesbezügliche Grundlagen, Diagnostik und Interventionsansätze zu vermitteln.
Die Interventionsansätze sind verhaltensdiagnostisch und verhaltensmodifizierend, um so eine Hilfe im schulischen Arbeitsfeld zu bieten.

Referentin: Heike Heitman, Studienrätin für Psychologie, Erziehungswissenschaften und Sozialpädagogik Dipl.-Psychologin (IACP) Dipl.-Soz.-Pädagogin (M.A.) Staatl.-anerk. Erzieherin Berufsbildungszentrum Mölln Regionales Berufsbildungszentrum des Kreises Herzogtum Lauenburg (AöR)

 

 

Fortbildungsangebote am 24. Mai 2018

Angebot 1: Leben mit psychisch erkrankten Eltern aus Sicht der Kinder - mit Filmvorführung des Dokumentarfilms "Wir sind hier!“ Durchgänge (vormittags / nachmittags)  

Immer wieder und immer häufiger wird über das Leid Kinder psychisch kranker Eltern gesprochen. Selten kommen sie selbst zu Wort. Der Dokumentarfilm „Wir sind hier“ gibt ihnen eine Stimme. Die Filmproduzentin, Initiatorin der KKPE (Kampagne für Kinder psychisch kranker Eltern) und Projektbeauftragte des Landesvereins für Innere Mission S-H Andrea Rothenburg arbeitet mittlerweile bundesweit aktiv zum Thema. Dieser Workshop klärt auf und ermutigt dazu, aktiv an Verbesserungen für Kinder erkrankter Eltern zu arbeiten.

Infos zum Film: http://www.psychiatrie-filme.de/Wir_sind_hier%21.html

Referentin: Andrea Rothenburg / 2 Durchgänge (vormittags / nachmittags)

 

Angebot 2: Jugend, Medien und Schulsozialarbeit - Risiken, Wege und Möglichkeiten 

Medienkultur spielt heutzutage eine immer größere Rolle in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Auf der Suche nach Identität und Vorbild finden sie im Internet fast unendliche Möglichkeiten. Wir sprechen über Risiken, Wege und Möglichkeiten der Medien im Kontext der Schulsozialarbeit und wenden uns dabei aktueller Jugendmedienkultur zu    

Referent: Andreas Langer, AKJS Schleswig-Holstein  

 

Angebot 3: „Denn wir wissen, was wir tun“ - Schulsozialarbeit fachlich begründen

Schulsozialarbeit ist fachlich in der Kinder- und Jugendhilfe verankert, findet aber in der Schule - und damit in einer fachfremden Umgebung - statt. Um so wichtiger ist es, dass Schulsozialarbeiter*innen ihr Handeln fachlich begründen können. In dieser Fortbildung werden wir unser Wissen über grundlegende Theorien der Sozialen Arbeit auffrischen und gemeinsam an fachlichen Begründungen für Schulsozialarbeit arbeiten.

Referent: Prof. Dr. Fabian Lamp, Fachhochschule Kiel, Fachbereich Soziale Arbeit / durchgehend

 

Angebot 4: Vorstellung des Schulptojekts „Verrückt?  Na und!“ / Durchgänge (vormittags / nachmittags)

Im Worksshop wird das Schulprojekt  „Verrückt? Na und!“ vorgestellt und mit praktischen Übungen und einem gemeinsamen Austausch erfahrbar gemacht . Im Mittelpunkt wird immer wieder die Frage stehen:„Was kann Jugendliche bezüglich psychischer Gesundheit  und der Bewältigung von kleinen und großen Krisen unterstützen? 

Referentin: Ulrike Wachter/ Lebensexperte

 

Angebot 5: „Regelverletzung im Klassenzimmer“ Durchgänge (vormittags / nachmittags)

Diese Fortbildung bietet einen Einblick in die Interventionsmöglichkeiten bei Regelverletzungen im Schulalltag. Sie ist praxisorientiert, d. h. anhand von pädagogischen Alltagssituationen werden Handlungsoptionen auf ihren pädagogischen Wert praktisch-theoretisch durchgespielt. Dabei werden „Denkzeuge“ - und Handlungsoptionen für den Umgang mit Regelverletzungen im Schulalltag vorgestellt. Themen sind dabei: pädagogische Rollen in Konflikten - Sofortintervention bei Regelverletzungen - Nachgespräche – Vorstellung von möglichen „Anschlussbausteinen“

Referent: Tammo Krüger 

 

Angebot 6: Wenn DU anders bist als ich es erwarte, habe ICH ein Problem.- Grenzen setzen und achten mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation (GFK). Durchgänge (vormittags / nachmittags)

Stellen Sie sich vor, Sie können mit schwierigen und herausfordernden Situationen im Schulalltag - und im Privatleben - leichter umgehen! Statt Vorwürfe, Schuldzuweisungen oder Verletzungen hören Sie stets die Not Ihres Gegenübers. Sie sorgen gut für sich, und wenn Sie sich authentisch ausdrücken, verletzen Sie niemanden dabei.

Erste Einblicke mit kurzweiligen und „nährenden“ Erfahrungen: GFK als effektives Werkzeug und Frieden bildende Haltung.

Referentin: Katalin Giesswein (CNVC-zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg) 

 

Angebot 7: Absentismus – Fälle, die den einzelnen Helfer ratlos machen“

Schulabsentismus entsteht häufig  durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren, die sich gegenseitig negativ beeinflussen. In dem Workshop werden auf Grund der Erfahrungen im Kreis RD-Eck bewährte Ansätze der Prävention, der Wahrnehmung von Fehlzeiten und der  multiprofessionellen Zusammenarbeit in der Einzelfallarbeit vorgestellt und diskutiert. Mit der Einführung in die System-Strukturzeichnung lernen die Teilnehmenden ein Instrument kennen, das ihnen im Austausch mit Kollegen helfen kann,  das „Problem sichtbar“ zu machen (Beziehungen, Koalitionen, Konflikte, Gruppen, Subsysteme).

Referentin: Frau Habann (Schulpsychologin Kreis RD-Eck) und Renate Riecken (SL Förderzentrum RD und Kreisfachberaterin für Schulabsentismus im Kreis RD-Eck)

 

Angebot 8: Kinder psychisch kranker Eltern Durchgänge (vormittags / nachmittags)

Kinder, die besondere Herausforderungen meistern müssen, können sich dem Schulalltag nicht so anpassen, wie es von ihnen gewünscht wird. Als Erwachsene, die mit diesen SchülerInnen arbeiten, befinden wir uns oft im Spannungsfeld zwischen Mitgefühl, sowie der Anforderung Grenzen zu setzen.Wofür diesen Kindern bestimmte Verhaltensweisen ihrerseits vermeintlich nützlich erscheinen und wie wir damit konstruktiv umgehen können, wollen wir praxisnah erarbeiten.

Infomaterial
Jahrestagung Schulsozialarbeit 2018
Veranstaltungsdaten
Zielgruppe/n

Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Schulleitungen, Lehrkräfte.

Träger der Schulsozialarbeit und andere Interessierte sind herzlich willkommen.

Kosten

95,- EUR zwei Tage inkl. Übernachtung (im Mehrbettzimmer) und Verpflegung
80,- EUR zwei Tage inkl. Verpflegung
45,- EUR Tageskarte inkl. Verpflegung

Einzelzimmer in dringenden Fällen nur mit telefonischer Anmeldung

Kooperation

Infos

Martin Karolczak
JugendAkademie Segeberg
Tel. +49 4551 959111
E-Mail martin.karolczak[at]vjka.de

 

Wir bedanken uns für Ihr Interesse, leider ist die Tagung ausgebucht und es können keine weiteren Anmeldungen aufgenommen werden.

Falls Sie bereits auf Warteliste stehen,werden wir sie umgehend informieren, falls ein Platz frei wird. 

vielen Dank für ihr Verständnis

Ihr VJKA-Team 

Termine / Anmeldung