Gewaltprävention / Schulmediation

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Die Gewaltprävention ist eine über Jahre gewachsene „Säule“ der politischen Jugendbildung in der JugendAkademie.

Wir gestalten Seminare, die individuell an den Interessen der Gruppen ausgerichtet werden, führen ein- und mehrtägige Fortbildungen sowie Projekte durch und bieten Informationsveranstaltungen z.B. Elternabende oder Fachtagungen an. Beratung und Unterstützung bei der Implementierung gewaltpräventiver Angebote in Ihrer Einrichtung gehören ebenso zum Angebotsprofil der JugendAkademie.

Die Motivation der Teilnehmenden zur Mitgestaltung an einer demokratischen und solidarischen Welt ist zentraler Bestandteil unserer Seminare. Bei unseren Angeboten steht Information und die Auseinandersetzung mit den persönlichen Einstellungen im Mittelpunkt.

Bitte bedenken Sie, dass unsere Angebote einen vorrangig gewaltpräventiven Anspruch haben. Im Einzelfall können wir uns aber auch auf Situationen einstellen, in denen die Ereignisse vor Ort bereits zum "Problem" geworden sind (Krisenintervention)

Kursübersicht für Gewaltprävention / Schulmediation

„Zwischen Beirut und Berlin – Neue Elemente des Antisemitismus: Kontext von Nahostkonflikt“

Fachtag für PädagogInnen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und MitarbeiterInnen aus Sozial- und Jugendarbeit und kommunaler Verwaltung

In Deutschland leben über 1,5 Millionen Jugendliche und junge Erwachsene muslimischer Herkunft. Und obwohl der Großteil von ihnen in Deutschland geboren ist und ihre erste Sprache deutsch ist spielt der Nahostkonflikt für viele dieser  Jugendlichen eine große Rolle. In Zusammenhang mit einer unhinterfragten Solidarität mit ‚den‘ Palästinensern als den Opfer von Zionismus und Amerika werden öfters antisemitische und antiamerikanische Ressentiments geäußert. Als Motiv ihrer Positionen und Einstellungen nennen diese Jugendlichen nicht selten ihre Religionszugehörigkeit, den Islam, und verweisen dabei auf den Koran. Aber ist für diese Jugendliche in Deutschland der Bezug auf den Islam wirklich Ausdruck einer besonderen Religiosität oder nicht vielmehr Ausdruck ihrer Identitätssuche und ihres Bedürfnisses nach Zugehörigkeit?

 

Wir wollen mit Pädagoginnen und Pädagogen klären: Ist wirklich die Religion selbst, also ‚der Islam‘ selbst, Ursache judenfeindlicher Behauptungen von Jugendlichen? Wie kann man zwischen Antisemitismus, Hasspropaganda und legitimer Kritik an Israel unterscheiden? Wie könnten Sie mit Jugendlichen sprechen, deren Familien direkt vom Nahostkonflikt betroffen sind?

 

Dr. Jochen Müller ist Islamwissenschaftler und Mitbegründer von Ufuq.de:

Ufuq bemüht sich um Alternativen zu den aufgeregten Debatten um Parallelgesellschaften und einer vermeintlichen Islamisierung Deutschlands und Europas.  Als Islam- und Sozialwissenschaftler arbeiten sie an der Schnittstelle von Wissenschaft, Medien, Jugendkultur und pädagogischer Praxis. Sie bieten Informationen und Materialien zu politischen, religiösen und sozialen Phänomenen in den verschiedenen arabischen, türkischen und muslimischen Communities in Deutschland.

 

 

 

„Zwischen Beirut und Berlin – Neue Elemente des Antisemitismus: Kontext von Nahostkonflikt“
Veranstaltungsdaten
Zielgruppe/n

PädagogInnen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und MitarbeiterInnen aus Sozial- und Jugendarbeit und kommunaler Verwaltung

Kosten

10,- p P.

Referierende/r

Referent Dr. Jochen Müller,  Islamwissenschaftler und Mitbegründer von Ufuq.de

Verantwortlich

 

Ali Evdedurmaz, JugendAkademie Segeberg

Mirjam Gläser, Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Kiel

 

 

Kooperation

Holtenauer Str. 238

24106 Kiel

 

Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Kiel

mirjam.glaeser[at]beranet-sh.de

http://www.beranet-sh.de

Infos

 

Ali Evdedurmaz
JugendAkademie Segeberg

Tel. +49 4551 959143
ali.evdedurmaz[at]vjka.de

Termine / Anmeldung